Weser-Radweg von Hameln nach Emmerthal/Grohnde und zurück

Los geht es auf den Weser-Radweg bei sonnigem Wetter Ende Mai per Rad direkt an der Haustür. Nur wenige Meter von meiner Wohnung entfernt führt mich meine Radroute am Hafen in Hameln bereits auf den Weser-Radweg. Ich biege links ab und überquere die Hafenbrücke. Der Radweg führt nach Süden, quer durch Felder. Nach wenigen hundert Metern erreicht man die Löwenbrücke über die Hamel. Diese Brücke ist relativ steil, und auch schon etwas in die Jahre gekommen, absteigen und Schieben ist hier angebracht. Ab der Brücke führt die Radtour dann auch direkt an der Weser entlang. Der Weser-Radweg ist hier bis auf ein ganz kurzes Stück durchgehend befestigt, zunächst asphaltiert, später dann gepflastert. Direkt am Radweg sind mehrere Rastplätze eingerichtet, aber Ich bin ja gerade erst losgefahren. Zwischen Weser, Feldern und den Kiesabbauteichen im Weserbogen südlich von Hameln geht es in Richtung Tündern. Markant steht hier eine alte Windmühle direkt am Wegesrand. Ich folge weiter dem Weser-Radweg, der hier gut befahrbar und breit genug ist um auch mal langsamere Radler zu überholen oder selbst kurze Pausen am Wegesrand einzulegen, ohne andere Radfahrer zu behindern. In direkter Nähe zur Weser unterquert man die Eisenbahnbrücke, über die die S5 von Paderborn über Emmerthal und Hameln nach Hannover verkehrt. Beste Anbindung also auch für Radfahrer die aus dem Umland an den Weser-Radweg anreisen, der Bahnhof befindet sich gleich auf der anderen Seite der Brücke. Auf der  Weser fährt ein Fahrgastschiff der Flotte Weser vorbei – auch das ist an ebstimmten Tagen eine gute möglichkeit für Radler den Weser-Radweg zu erkunden und den Rückweg mit dem Schiff zu fahren. In Emmerthal-Hagenohsen folgt jetzt ein kurzes Stück auf einem kombinierten Rad/Fußweg direkt an der Ortsdurchfahrt der Landstraße. Größeres Verkehrsaufkommen sit nicht zu verzeichnen, dennoch bin Ich froh, als der Radweg nach kurzer Zeit wieder rechts abbiegt, hinunter zur Weser. DEr Radweg führt hier durch Felder in direkter Weser-Nähe auf einem asphaltierten, breiten Landwirtschaftsweg. Auf der gegenüberliegenden Seite liegt das KKW Grohnde. Weithin sichtbar stehen die zwei Kühltürme direkt an der Weser. Nicht gerade ein Aushängeschild, wird das Kernkraftwerk aber noch ein paar Jahre in Betrieb bleiben, bevor es als eines der letzten KKWs in Deutschland vom Netz gehen wird. Im folgenden Abschnitt sieht man sehr schön, die Bemühungen der Kommunen, den beliebten Weser-Radweg weiter zu verbessern: Hier wurde auf mehreren Kilometern der Radweg verbreitert, um genügend Platz bei Begegnungen auch für Reiseradler mit breiten Gepäcktaschen zu schaffen. Hier mache Ich eine erste längere Pause. Am Weser-Ufer kann man gut sitzen, Zeit um den Durst zu löschen und den Tag zu genießen.

Kurze Zeit später erreiche ich das Grohnder Fährhaus. Die Gaststätte mit Biergarten wird gerade umgebaut, soll ab April 2016 wieder geöffnet sein. Aber Ich habe ja gerade erst am Wegesrand mit mitgebrachtem Getränk pausiert. Außer der Gaststätte gibt es hier aber auch eine Fähre, mit der Ich die Weser überqueren möchte. Hierbei handelt es sich um ein besonderes Gefährt, was man nicht mehr allzuoft vorfindet: Es handelt sich um eine Gierseilfähre, die nur durch die Kraft des Wassers, durch die strömung der Weser betrieben wird. Die Fähre wird dabei an Seilen geführt und der Winkel zum Fluss so eingestellt, das das vorbeiströmende Wasser das Schiff ans jeweilig andere Ufer bringt. Außer Rädern werden hier auch Autos transportiert. Man erreicht die kleine Ortschaft Grohnde. Einkurzes Stück geht es durch den Ort, die hier hindurchführende Bundesstraße B83 ist gut befahren, als Radfahrer ist hier Vorsicht geboten. Nach wenigen hundert Metern erreiche ich den Ortsausgang Richtung Emmerthal/Hameln. Hier kann man von der Bundesstraße abweichen und eine direkt daneben liegende alte Straßentrasse befahren, auf der, wenn überhauot im wesentlichen nur noch Landwirtschaftlicher Verkehr und der Verkehr zum KKW Grohnde stattfindet. Auf breiter Strecke lässt es sich hier gut radeln, Ich passiere den Abzweig zum Kernkraftwerk und biege 500 Meter weiter rechts ab, und durchquere das Wohngebiet von Emmerthal-Kirchohsen. Über die Weserbrücke erreiche ich wieder das andere Weserufer und damit wieder die Hauptroute des Weser-Radweg, die Ich schon am morgen befahren hatte. Wieder geht es unter der eisenbahnbrücke hindurch über Tündern, vorbei am Motorbootclub und Ruderclub nach Hameln. Am Kanu-Club mache Ich nochmal halt, verweile etwas am Weser-Ufer. Von hier geht es nur noch das kurze Stück über die Hafenbrücke und Ich bin wieder zuhause. Wer die Tour nachfahren möchte, dem sei der Weserbergland Navigator empfohlen. Hier findet man viele Streckenvorschläge, kann aber auch einen Fahrradroutenplaner nutzen um frei eine Route zu erstellen und den passenden GPS-Pfad herunterzuladen.

 

 

Kanu-Tagestour auf der Emmer und Weser, Bad Pyrmont – Hameln

Am Himmelfahrtstag 2015 war Ich mit Freunden aus der Wanderpaddelgruppe des KC Hameln von Bad Pyrmont über die Emmer und die Weser bis zum KC Hameln unterwegs. Eingesetzt wurde unterhalb der Bad Freienwalder Brücke in Bad Pyrmont. 22 km Paddelstrecke mit einigen zu umtragenden Wehren, fahrbaren Schwällen und der ein oder anderen Grundberührung lagen vor uns. Ich hatte die Kinder eines Kajak-Mitpaddlers an Bord des großen 4er Vereinscanadiers (Lettmann Trapper), und da diese noch keine Paddelerfahrung hatten mussten sowohl Vortrieb als auch das Steuern des Bootes durch mich allein erfolgen.

Einmal musste ich aussteigen um ein auf Steinen festgefahrenes Kajak befreien, aber auch das war schnell erledigt. Am Tag der Tour war der Wasserstand an der unteren Grenze, und so musste man an Schwällen und Wehren besonders aufpassen.

In der Hämelschenburg stand eine längere Pause im dortigen Café auf dme Plan, danach musste noch in Emmerthal umgetragen werden, bevor wir die Mündung der Emmer und damit die Weser erreichten.

Auf der Weser waren einige Himmelfahrts-Ausflüge auf Schlauchbooten unterwegs, mit der Strömung fuhren wir auf der breiten Weser noch bis Hameln zum heimischen Kanu-Club.

Hier sind die Bilder des Tages:

Kanutraum Dalsland

Ein Traum für Kanufahrer, das Dalsland:

Unterwegs war Ich wieder mit Rucksack Reisen aus Münster.

Zunächst ging es per Zug nach Hamburg, von dort weiter mit dem Reisebus. Über Nacht führt die Fahrt über die Vogelfluglinie ins Dalsland. Das wohl besterschlossenste Kanurevier Schwedens. In Regelmäßigen abständne gibt es hier Kanurastplätze, für Gruppen ist die Nutzung dieser mittlerweile vorgeschrieben. Der Dalsland-Kanal,. ein alter Schuiffahrtsweg, verbindet zahlreiche seen miteinander, Höhenunterschiede werden durch Schleusen überwunden. Wer die Schleusengebühren nicht scheut, kann die Tour ohne größere Umtragen absolvieren. Wir starten vom Campingplatz am Laxsjön aus auf unsere zweiwöchige Tour. Einige Tourteilnehmer werden nur eine woche mitfahren, so das wir uns entschließen, zuerst eine Woche vom Laxsjön in dne Norden udn zurück zu paddeln, in der zweiten Woche werden wir dann den Dalslandkanal Richtung Süden befahren. Nach der langen Busfahrt fällt die erste Etappe relativ kurz aus, wir steuern den nächstgelegenen Kanurastplatz auf einer Halbinsel im Laxsjön an. Von hier aus geht es am folgenden Tag weiter durch Bengtsfors hinaus auf den Lelang. Ein gewitter zwingt uns zu längerer Pause in Bengtsfors, nachdem es vorübergezogen ist entscheiden wir uns zum Aufbruch, als wir auf dme see gen norden paddeln, folgt ein zweites gewitter, es komtm von hinten immer Näher. Gerade als der Regen einsetzt, erreichen wir einen Shelter auf einer Insel im Lelang. Hier campiert bereits eine Familie, ob des Wetters können wir aber bleiben und teilen fortan mit der Familie das Lagerfeuer. Die nächsten Tage verlaufen ähnlich, das Wetter ist wechselhaft. Über Gustavsfors erreichen wir den Västra Silen, hier machen wir einen Pausentag. Vom Västra Silen aus paddeln wir wieder gen Süden, durch den Svartlang, an dessen Ende eine längere Steile Umtrage folgt um wieder in den Laxsjön zu gelangen. In der Zweioten woche folgen wir dann dem Dalslandkanal über Dals Langed nach Haverud. Hier durchpaddeln wir ein Aquädukt, glöeich danach steht das dalsland Infocenter, wo wir eine längere Pause machen. Weiter folgen wir dem Kanal durch mehrere Schleusen nach Süden, dann weiter in Richtung Snäcke. Auf einem Rastplatz folgt erneut ein Pausentag, den wir dann aber für eine Kanutour ohne Gepäck durch den Snäcke-Kanal auf den Animmen nutzen. Hier ziehen wir die Boote an einem rastplatz an land und starten eine Wanderung. kurz vor der E45 kommen wir an einem verlassenen Hof vorbei, im Wald stehen vereinzelt höfe/Ferienhäuser, sonst ist die Gegend nur dünn besiedelt. Gegen abend machen wir usn auf den Rückweg zum Lagerplatz. Am folgenden tag starten wir dann die Rückreise auf dem Dalslandkanal nach Norden. Wir erreichen den Laxsjön am donnerstag udn campieren in Baldersnäs. am Freitag liegen somit nur noch 3 km Seepaddeln vor uns, gemütlich lassen wir die Tour ausklingen, bevor es am Samstag auf die Rückreise geht.

Der Name der Reise „Kanutraum Dalsland“ trifft es schon sehr gut, für Kanuten ein weites, sehr sehr schönes Revierr mit allerhand Rastplätzen und Infrastruktur für Paddler. Finanziert wird das ganze u.a. über die Naturkortet, die man hier erwerben muss um die Rastplätze nutzen zu dürfen. Hiermti wird der Unterhalt, das Brennholz etc finanziert. Paddler die es eher ruhig haben wollen, sei aber empfohlen, auf die Nebensaison auszuweichen. In der Hauptferiensaison sind in diesem Revier gleich mehrere Tourenanbieter mit teils auch größeren Gruppen unterwegs.

 

Kanuwoche Värmland, Glafsfjorden und Värmeln, Juli/August 2013

Wie der Titel schon sagt, war ich in diesem Jahr eine Woche paddeln in Värmland. Unterwegs war ich in diesem Jahr mit Rucksack-Reisen aus Münster, und vorab: das ist in jedem Falle weiterzuempfehlen!

Ursprünglich war eine zweiwöchige Tour auf dem Svartälven geplant, die jedoch mangels Teilnehmern abgesagt wurde. Umgebucht hatte ich dann auf eine Woche Dalsland und eine Woche Värmland und das wäre sicher sehr schön geworden, wenn ich mir nicht ein paar Tage vor der geplanten Abfahrt den Nacken und Rücken so verzogen hätte, das Bewegung kaum noch möglich war. Und So musste ich den ersten Teil der Reise sehr kurzfristig absagen.

Hier kommt Rucksack-Reisen ins Spiel: Das Büro in Münster zeigte sich sehr sehr kulant und gab mir zunächst Zeit, um wieder gesund zu werden (was mir dann auch einigermaßen geglückt ist) um danach zu entscheiden wie es mit der eigentlich gebuchten und bereits bezahlten Reise weitergeht. Zwei Tage vor der nächstmöglichen Abfahrt gen Norden habe ich mich dann Gesund gemeldet, und Rucksack-Reisen vor die logistische Herausforderung gestellt, einen Platz zu finden im entsprechenden Reisebus. Auch hier war das Team von Rucksack-Reisen wieder sehr bemüht und fand dann auch die Lösung bzw. den Platz im Bus. Und so ging es dann am 26.Juli in Münster los, Ankunft in Stömne (südlich von Arvika am Westufer des Glafsfjorden) war am Samstag morgen, wo wir schon von unseren Tourenbegleitern erwartet wurden. Als „Basislager“ von Rucksack-Reisen dient dort ein altes Schulhaus, umgebaut zur Gruppenunterkunft und genutzt als sogenanntes Aktiv-Camp für Aktivurlauber, die die feste Unterkunft dem Zelt vorziehen. „Kanuwoche Värmland, Glafsfjorden und Värmeln, Juli/August 2013“ weiterlesen

Frühstückspaddeln mit Kreuzfahrer, Kieler Förde

Im Rahmen der Hochschulsportaktivitäten der Uni Kiel gabe s regelmäßig auch das Angebot des Frühstückspaddelns. Meist ist das wasser auf der kieler förde in den frühen Morgenstunden ganz ruhig, man paddelt eine große rudne über die Kieler Förde, und danach trifft man sicht zum Frühstück-Picknick auf dem Steg an der Kiellinie.

So auch heute. Noch im Dunkeln treffen wir uns mit einigen Studenten, die die Möglichkeit des Ausschlafens geghen ein schönes Erlebnis eintauschen wollen. „Frühstückspaddeln mit Kreuzfahrer, Kieler Förde“ weiterlesen